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16 septembre: Sortie pleine lune

  • 18.43 : on sort du port de Cudrefin – pas de vent
  • 19.02 : un vent léger du Sud commence à s’établir
  • 19.43 : notre objectif = le vieux port de Neuchâtel
  • 21.47 : on rentre de Neuchâtel avec un vent d’Ouest de 3 Beauforts – la lune est visible pendant 3 minutes et 33 secondes …
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photos : SailToWin.ch

 

L’ Ancre Noire & … Rang 3 im Championnat FVLJ 2016

Am Samstag, 3. September können wir nicht an den Erfolg aus dem Vorjahr anknüpfen (1. Rang), aber die Regatta gelingt uns trotz mässiger Klassierung dennoch.

Entgegen der Windprognosen mit Südwestwind gibt’s schwache Bise zwischen 0.5 und maximal 2 Beaufort, etwas «penibel» also für die J80. Der Start gelingt…

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Foto: Matelote Yverdon

Auf dem Kreuzkurs Richtung Cheyres halten wir uns anfangs auf der mittleren Seite links, kreuzen aber auf der Höhe von Yvonand auf die Südseite, um mit einem Rechtsdreher die erste Bahnmarke möglichst mit einem Anleger erreichen zu können. Spannend zu beobachten ist, dass auf der Nordseite der Wind einen Linksdreher hat, was die Boote, die auf der Juraseite hoch segeln zwar rasch den See hinunter bringt, was sie aber mit einer langen Seeüberquerung büssen, auf dem der Wind zusätzlich so dreht, dass sie am Ende mit offenen Segeln die Boje bei Cheyres anpeilen. Dort sind wir zwar nicht so gut klassiert, können aber anschliessend dank «Code 0» verlorenes Terrain zurückholen, so dass wir bei St. Aubin drei Boote überholt haben und bei der zweiten Bahnmarke mit einem perfekten Manöver bzw. entsprechend guter Vorbereitung vom kleinen zum grossen Gennaker wechseln können.

Auf dem letzten Schlag Richtung Ziel ändern Windrichtung und – stärke kaum mehr. Es ist die Frage, ob wir mit dem Standardgennaker schneller wären als mit dem grössten der drei Gennaker. Wir wissen es nicht, da uns ein Vergleich fehlt. Aber zumindest holen wir auf zahlreiche Schiffe, die deutlich vor uns gelegen haben, auf (z. B. X99, Joker, zwei Surprise), so dass wir in einem grossen Paket an Booten die Ziellinie queren und – mit deutlicher Distanz vor den Booten, die in Cheyres noch knapp vor uns gelegen haben.

Für uns bedeutet die Klassierung schliesslich der dritte Schlussrang im Championnat FVLJ 2016, wobei Rang zwei durchaus in Reichweite gelegen wäre!

La Galérienne

Entgegen der Aussichten – wenig Wind, viel Regen – wird der Segeltag spannend. Es hat wenig Wind über einen Drittel der Distanz und sehr schönen SW-Wind über den Rest der Regattastrecke.

What’s the story about the race?

  1. Der Start gelingt.
  2. Die erste Hälfte des Raumwindkurses von Auvernier Richtung Neuchâtel ist durch Zufälle geprägt – mal hat’s einen Streifen Wind hier, mal einen Streifen Wind dort. Wir halten uns grundsätzlich an die Regel «Richtung Marke halten». Eine Gruppe von Jachten holt auf der Höhe von Serrières auf. Diskussion an Bord ist, ob wir eher landwärts mitziehen oder einen kurzen Holeschlag machen wollen, um in freiem Wind zu sein – wir entscheiden uns für einen kurzen Holeschlag. Es braucht etwas Geduld zu sehen, wie die Schiffe vor Neuchâtel schneller ziehen und wir etwas weiter aussen nur langsam vorwärts kommen. Doch wehe, wenn der Wind spitzer wird für die Jachten in Landnähe … und es passiert, dass der prognostizierte SW-Wind einsetzt und uns auf Raumkurs schnell Richtung erster Bahnmarke am unteren Seeende bringt. Die Jachten an Land kämpfen nun mit einem spitzen Winkel und müssen Gennaker bergen und segeln einen Am-Wind-Anleger zur ersten Bahnmarke im unteren Seebecken. Dort befinden wir uns knapp hinter den schnellsten Schiffen unserer Klasse (Farr 25, Brenta, Fareast 28) und in einer Gruppe der deutlich schnelleren Schiffen der «Classe 2».
  3. Die Kreuz Richtung zweiter Bahnmarke in «La Motte» gelingt gut und stimmt auch vom Speed her. Die Taktik ist, immer etwas mehr in den leicht zunehmenden Wind zu fahren. Über einen guten Teil dieses Abschnitts liegen wir vor mehreren Schiffen der «Classe 2» wie Grand Surprise, Toucan, Esse 850 und M34 und … bei La Motte sind die fünf Surprise-Boote noch mit mehr Deutlichkeit distanziert.
  4. Auf dem spitzen Raumkurs von La Motte nach Serrières gelingt es uns nicht, den Gennaker rasch zu setzen und weiter Distanz zu schaffen zu den Schiffen unserer Klasse. Es ist vermutlich eine Kombination von nicht straff genug gezogener Tackline und nicht schnell genug gezogenem Gennakerfall, dass der Gennaker baden geht. Das Bergen und Neuordnen des grossen Vorsegels kostet uns viel Zeit.
  5. Zwischen Serrières und Auvernier halten wir uns mit kurzen Kontrollschlägen vor den Surprise von «Bienne-Voile/SRS» und «et voilà» und kontrollieren am Ende zumindest die Gruppe der Surprise zeitlich. Nach umgerechneter Zeit fallen wir von La Motte bis zum Ziel jedoch von einem leicht möglichen Top 3-Rang auf Platz 6 von 16 zurück.

Was lernen wir aus der «Galérienne»?

  1. Will man gewinnen bzw. laufend lernen und vorwärts kommen, dann braucht es Training, konstant und in gleichen Formationen. Fehlt Personal (nur zu dritt statt als Viererteam zu segeln) und fehlt die Übung und somit das Zusammenspiel, passieren Fehler. Erfolg auf dem Wasser beginnt lange vor dem Wettkampf. Am Besprechungstisch zuerst und dann in den Trainings vor einer Regatta.
  2. Scheue dich nicht vor Manövern. Nur weil man Manöver noch nicht „super-eingespielt“ kann, bedeutet nicht, sie zu vermeiden! Wenn Wind stärker wird, wenn viele Schiffe einen den Wind nehmen, wenn der Windwinkel ändert, dann muss man weg, vielleicht auch nur kurz – man muss die Gesamtstrategie aber deswegen nicht ändern, sondern bleibt dieser treu.
  3. … nimm die guten Momente mit aus einer Regatta und vergleiche, was früher noch nicht möglich gewesen wäre. Bei dieser Regatta sind das mindestens zwei Dinge: 1. Weghalsen aus dem Pulk und das Beibehalten der Taktik «tief Richtung erste Bahnmarke fahren», 2. Winddreher und stärker werdenden Wind auf der Kreuz erkennen und in stärkeren Wind fahren.
  4. Analysiere, was nicht gut gelaufen ist und vergiss den Ärger über die Fehler möglichst schnell 😉 und: Segle einfach weiter .-)!!!
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Foto: GCNA

Régate de la Pointe-du-Grain

Régate de la Pointe-du-Grain: Great start – closest to the starting boat – probably the best in the whole fleet. Nice upwind-sailing to the first mark with enough space there to raise the kite perfectly. Great down-wind-sailing with smart tactics: always looking back to see a bit stronger winds and profiting from each wind-shift – so we gybe quite many times 😉 – and are finally in St. Aubin just behind Esse «Henry Lloyd». The last chapter is pretty dark: Upwind sailing in awfully light winds. We tack too many times along the shore, because this brings us closer to the finish, but we do not risk to tack to the middle of the lake, where the breeze is a bit stronger. This is a terrible mistake. You know what? We are often great in two thirds of a race, but fuck up as the finish-line comes nearer. Concentration-problem?! Hm, we stick to Sir Winston Churchill, who said: «Success is not fnal, failure is not fatal: It is the courage to continue that counts.»

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Foto: SailToWin.ch

Voile d’Or

Die Windprognose verspricht leichten Wind, Tendenz aus Westen.

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Beim Briefing eine Stunde vor dem Start entscheidet die Wettfahrtleitung – durch Konsultation der Crews – einen verkürzten Kurs zu segeln, und zwar gegen den Wind, also: Chevroux – Estavayer – Bevaix – Chevroux.

Kurz vor dem Start setzt – sämtlichen Prognosen widersprechend – eine leichte Bise aus Nord-Osten ein. Gestartet wird somit unter Gennaker, was beinahe perfekt gelingt. Die Perfektion wird alleine durch ein Schiff aus Luv (ohne Wegerecht!) aus der Waage geworfen, das uns voll in die Seite fahren würde. Wir verfügen jedoch über gutes Reaktionsvermögen und schieben die Jacht, die lustigerweise UFO heisst, vehement weg.

In Estavayer sind wir «in Ordnung» klassiert. Die Brenta liegt vor uns, auch zwei Surprise, die mit dem grossen Gennaker etwas schneller segeln können. Die zwei gestarteten Dolphin 81 sind hinter uns. Es folgt die Kreuz nach Bevaix. Wir ziehen bei sehr leichtem Wind anfangs gut mit. Der Wind stellt allmählich ab und die Surprise rücken weiter nach vorne, die Dolphin mit dem frisch gebackenen italienischen Meister an Bord (Lorenz Müller als Taktiker) schiebt sich an uns vorbei. Unsere Idee ist, rasch ans Nordufer zu gelangen (was wir auch konsequent machen ;-). In Mitte See zieht ein leichter Hauch jedoch etwas schneller auf – «rasch durch die Seemitte» stimmt diesmal nicht … Dennoch ist die Taktik übers ganze Rennen gut, auch auf dem letzten Schlag von Bevaix nach Chevroux. Auf diesem kriegen wir den Wind wieder auf die Nase. Er weht nun aus Osten bzw. vom Ziel her. Zwei Drittel des Rennens sind also Kreuzkurse, was zeitlich rund vier Fünfteln entspricht. Wir wissen, dass viel «Kreuzkursanteil» für die J80 immer «tricky» ist.

«En bref» segeln wir taktisch und was die Crewleistung betrifft ebenso gut wie bei den letzten Regatten seit September 2015, bei denen wir erfolgreich gewesen sind (Ränge 1, 2 oder 3), aber das Resultat ist diesmal «schlecht» (Rangliste zur Zeit noch nicht verfügbar).

Und was ist denn nicht gut gelaufen?

  • Wir entdecken Seegras am Ruderblatt nach der Umrundung der Boje in Bevaix > regelmässige Kontrolle in Zukunft notwendig, was sich beim Pinkeln gut machen lässt 😉
  • Fehler beim Kreuzen der Ziellinie > die Aufmerksamkeit des Steuermanns hat zu diesem Zeitpunkt zu wünschen übrig gelassen ;-( Sorry folks!

Diese beiden Fehler dürften jedoch den «Braten» nicht so fett gemacht haben, obwohl sie ärgerlich sind. Zu überprüfen ist jedoch das Gewicht des Schiffes und es bleibt immer noch die Frage, ob man bei wenig Wind nicht die Segel loser führen sollte (Prinzip «Höhe durch Geschwindigkeit»), was jedoch ohne möglichen Vergleich zu andern J80 schwierig ist. Diese beiden Punkte wandern also auf die «To-do-list”.

Rangliste

Rückblick Y d’Yvonand

(ng) Die Windverhältnisse waren einmal mehr „pretty tricky“. Die Bandbreite reichte von null bis drei Beaufort. Und es gab Sonne und Regen. Nach einem sehr verhaltenen Start befand sich die J80 lange bei den anderen Schiffen. Bei der ersten Boje vor Estavayer war das Regattefeld noch dicht zusammen. Auf dem Rückweg nach Yvonand riss das Feld zunehmend auseinander. Kurz vor der Boje am Nordufer machten wir eine gute taktische Entscheidung. Wir holten durch das Anluven mehr Druck und Geschwindigkeit aus dem Schiff und konnten dann weghalsen. Somit distanzierten wir unsere Konkurrenz um ein paar Bootslängen. Kurz darauf machten wir mit einer Fehlentscheidung alles wieder zunichte. Auf dem Weg nach Grandson und zurück ins Ziel vor Yvonand segelten wir unsere Konkurrenz hinterher. Am Schluss reichte es für den 7 und letzten Rang in der Classe 3.

In Kürze:

  1. Die Stimmung war vom Anfang bis zum Schluss – mit und ohne Wind – gut. Wir hatten Spass.
  2. Durch gute Entscheidungen kann viel gewonnen werden. Aber durch Fehlentscheidungen zerfällt das Gewonnene rasch wieder.
  3. Es ist sinnvoll bei den Entscheidungen allen Teammitgliedern zuzuhören. Das bedeutet jedoch nicht, dass Entscheidungen, die durch die Mehrheit der Crew gefällt werden, auch richtig sind.
  4. Steuern braucht viel Übung und Konzentration.

Bis bald, wieder auf dem Wasser!

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Foto: SailToWin.ch

Coupe du Lac – enfin du vent fort !

Enfin du vent fort – endlich eine Regatta mit richtig viel Wind! Der Start bei der 67sten Ausgabe der Coupe du Lac vor St. Aubin ganz landwärts gelingt. Es folgt ein Schlag ans Südufer des Lac de Neuchâtel. Dort kreuzt das Team der J80 weiter mit etwas kürzeren Schlägen bis auf die Höhe von Grandson. Zwar ist das Team von SailToWin.ch hier nicht zufrieden mit dem Zwischenstand, allerdings hat die Equipe die besprochene Taktik konsequent durchgezogen. Ab Grandson wird mit Gennaker gesegelt. Vom zunehmend stärkere Wind aus Süd-Westen profitiert die vierköpfige Crew stark, was ihr erlaubt, die verlorene Distanz zur Konkurrenz massiv zu verkürzen.  Bei der Boje vor Cortaillod rundet u. a. die Surprise «Code Barre» die Boje nur knapp vor der J80. Auf dem Kreuzkurs von Cortaillod nach St. Aubin legt der Wind zu. Auf- und überholen wird möglich. Das Team von SailToWin.ch segelt so schliesslich auf den zweiten Rang in der «Classe 3».

Was sich immer wieder bestätigt:

  • Ohne Training geht nix – no pain, no gain.
  • Man kann nicht über zuviel Zeit für die Vorbereitung/en verfügen. Bereits bei dieser müssen alle Handgriffe klar sein und stimmen.
  • Bei allen wichtigen Arbeiten an Bord ist ein «Double-Check» zwingend.
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vlnr: Adi, Moritz, Cyrill, Samuel (Foto zvg)

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24./25. Juni 2016 SailToWin.ch am Lyssbachmärit

Erstmals war der Lysser Verein SailToWin.ch am Lyssbachmärit dabei. U. a. war unser Wettbewerb «Gewinne einen Törn auf dem Lac de Neuchâtel» ein Erfolg. Gewonnen hat ihn Familie Brosig aus Lyss. Wir danken allen, die kräftig mit angepackt haben und geholfen haben: GLB Lyss, Blatty Metallbau Lyss, SLAM, Fränzi, Franziska, Hanna, Sarah, Silvana, Adi, Cyrill, Moritz!

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Foto: SailToWin.ch
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Foto: SailToWin.ch
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Foto: SailToWin.ch
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Foto: Florence Fausch, Maura Knecht

Bol d’Or du Lac de Neuchâtel … DNF

Erstmals seit Beginn der Teilnahmen am Championnat FVLJ segelt SailToWin.ch eine Regatta nicht fertig: DNF = DID NOT FINISH. In der absoluten Schwachwindregatta entscheidet das Team eine Stunde nach Umrundung der Boje vor Neuchâtel (18 Uhr, also 7 Stunden nach dem Start), den Rückweg nach Grandson nicht fertig zu segeln, da die Windaussichten äusserst moderat sind und die Aussicht zu vage ist, ob das Ziel bis um 2 Uhr morgens erreicht werden kann.

Zur Rangliste

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Quelle: http://sk2sailing.com/sk2-at-the-neuchatel-bol-dor-2016/
BEN_8676
Foto: Ben Schagen (North Sails Suisse)
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Foto: SailToWin.ch